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1189

1189

Ereignisse

Politik und Weltgeschehen


- 7. Mai - Hamburg erhält angeblich durch Friedrich Barbarossa einen Hafenfreibrief, eine erwiesene Fälschung
- 3. September - Richard Löwenherz wird zum König von England gekrönt
- 3. Kreuzzug
- Erste urkundliche Erwähnung von Hochdorf bei Plochingen.
- Leon Theotokites wird Patriarch von Konstantinopel.

Geboren


- In der Nähe der Onon-Quelle wird Ugedai Khan geboren, der dritte Sohn Dschingis Khans († 1241)

Gestorben


- 4. Februar - Gilbert von Sempringham, Ordensgründer (
- 1083)
- 25. März - Friedrich, Herzog von Böhmen (
- um 1142)
- 17. Mai - Minamoto no Yoshitsune, japanischer Feldherr (
- 1159)
- 28. Juni - Mathilde von England, älteste Tochter von König Heinrich II. (
- 1156)
- 6. Juli - Heinrich II. (England), Herzog von Anjou und König von England (1154-1189), beherrschte zeitweise Wales, Schottland, das östliche Irland und das westliche Frankreich (
- 1133) ko:1189년

Kategorie:1189



7. Mai

Der 7. Mai ist der 127. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 128. in Schaltjahren) - somit verbleiben noch 238 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse

Schaltjahren
- 1763 - Mit einem Angriff auf Fort Detroit beginnt der Pontiac-Aufstand, eine große Revolte mehrerer Indianerstämme unter Häuptling Pontiac gegen die britische Kolonialherrschaft.
- 1875 - Japan und Russland schließen den Vertrag von Sankt Petersburg: Die Insel Sachalin wird vollständig russisches Staatsgebiet. Im Gegenzug erhält Japan alle Kurilen-Inseln nördlich der 1855 im Vertrag von Shimoda ausgehandelten Grenze.
- 1915 - Erster Weltkrieg: Torpediert vom deutschen U-Boot U-20 sinkt das britische Passagier- und Frachtschiff RMS Lusitania - rund 1.200 Menschen sterben.
- 1945 - Im operativen Hauptquartier der SHAEF in Reims unterzeichnet Generaloberst Jodl, Chef des Wehrmachtführungsstabes, die bedingungslose Gesamtkapitulation der deutschen Wehrmacht (mit Wirkung 8. Mai, 23:01 Uhr).
- 1954 - Die Niederlage französischer Truppen in der Schlacht von Dien Bien Phu leitet das Ende des Indochinakriegs ein
- 1978 - Peter Habeler und Reinhold Messner erreichen als Erste ohne künstlichen Sauerstoff den Gipfel des Mount Everest.
- 1984 - Peter-Jürgen Boock, Ex-Mitglied der Rote Armee Fraktion, wird zu dreimal lebenslänglich zuzüglich 15 Jahren Haft verurteilt.
- 1989 - In der DDR finden Kommunalwahlen statt. Bürgerrechtler können Wahlfälschung nachweisen, der Protest gegen die manipulierten Wahlen ist ein wichtiger Auslöser für die Ereignisse im Herbst 1989.
- 1993 - Israel. Ezer Weizmann wird neuer Staatspräsident.
- 1995 - Im zweiten Wahlgang der Wahlen zum französischen Staatspräsidenten gewinnt mit 52,64% der abgegebenen Stimmen Jacques Chirac gegen Lionel Jospin.
- 1999 - Während des Kosovo-Kriegs wird die chinesische Botschaft in Belgrad von NATO-Bomben getroffen, drei Menschen sterben.
- 2004 - Surya Bahadur Thapa tritt als Premierminister von Nepal zurück.
- 2004 - Überraschend schnell beschlossene Verfassungsänderungen in der Türkei sollen die Chancen für Verhandlungen bezüglich eines späteren EU-Beitritts erhöhen.

Wirtschaft


- 1998 - Daimler-Benz AG und Chrysler geben ihre Fusion zu DaimlerChrysler bekannt.

Wissenschaft, Technik


- 1992 - Die US-amerikanische Raumfähre "Endeavour" startet vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral zu ihrem Jungfernflug.

Kultur


- 1776 - Uraufführung des Singspiels "Der Barbier von Sevilla" von Friedrich Ludwig Benda in Berlin.
- 1824 - Der völlig ertaubte Ludwig van Beethoven dirigiert in Wien die Uraufführung seiner 9. Sinfonie.
- 1860 - Uraufführung der komischen Oper "Rita ou Le mari battu" von Gaetano Donizetti an der Opéra-Comique in Paris.
- 1907 - Carl Hagenbeck eröffnet in Hamburg einen Zoo, in dem wilde Tiere im Freiland gehalten werden. Der Tierpark Hagenbeck wird zum Vorbild für weitere Zoos beim Verzicht auf Käfige.
- 1926 - Uraufführung der Oper "Les malheurs d'Orphée" von Darius Milhaud am Théâtre de la Monnaie in Brüssel.
- 1953 - Uraufführung des Musicals "Can-Can" von Cole Porter im Schubert Theater in New York.
- 1982 - Nicole gewinnt beim Grand Prix den 1. Platz mit ihrem Lied "Ein bisschen Frieden".
- 2005 - Das Möbel- und Design-Museum MARTa in Herford wird eröffnet.

Religion


- 2003 - Papst Johannes Paul II. beruft zum ersten Mal in der Geschichte des Heiligen Stuhls eine Frau an die Spitze einer päpstlichen Akademie. Die Spezialistin für Mittelalterliche Archäologie, Letizia Pani Ermini wird der Akademie für Archäologie vorstehen.

Katastrophen


- 2002 - Dalian, Liaoning, Volksrepublik China: Eine MD-82 der China Northern Airlines stürzt kurz vor der Küste ins Meer. Alle 112 Menschen an Bord sterben.

Sport


- Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1994 - Deutschland. Der FC Bayern München wird mit einem 2:0 gegen den FC Schalke 04 deutscher Meister.

Geboren

FC Schalke 04
- 1674 - Heinrich Wolter von Streversdorf, Weihbischof in Köln
- 1700 - Gerard van Swieten, österreichischer Mediziner niederländischer Herkunft
- 1713 - Alexis-Claude Clairaut, französischer Mathematiker und Physiker
- 1724 - Dagobert Sigmund von Wurmser, österreichischer Feldmarschall
- 1745 - Carl Stamitz, deutscher Violinist und Komponist
- 1748 - Olympe de Gouges, französische Frauenrechtlerin
- 1754 - Joseph Joubert, französischer Essayist und Moralist Joseph Joubert
- 1763 - Josef Anton Poniatowski, polnisch-französischer General, Marschall von Frankreich
- 1764 - Therese Huber, deutsche Schriftstellerin
- 1771 - Johann Jakob Humann, Bischof von Mainz
- 1776 - Dániel Berzsenyi, ungarischer Dichter
- 1792 - Blasius Höfel, österreichischer Kupferstecher Blasius Höfel
- 1812 - Robert Browning, englischer Dichter und Dramatiker
- 1819 - Otto Wilhelm von Struve, deutscher Astronom Otto Wilhelm von Struve
- 1833 - Johannes Brahms, deutscher Komponist
- 1837 - Karl Mauch, deutscher Afrikaforscher
- 1840 - Pjotr Iljitsch Tschaikowski, russischer Komponist
- 1841 - Gustave Le Bon, französischer Arzt und Soziologe
- 1847 - Archibald Philip Primrose, 5. Earl of Rosebery, britischer Staatsmann
- 1851 - Adolf von Harnack, protestantische Theologe und Kirchenhistoriker
- 1855 - Oskar von Miller, deutscher Ingenieur und Begründer des Deutschen Museums
- 1861 - Rabindranath Tagore, bengalischer Dichter, Maler, Philosoph, Pädagoge und Sozialreformer
- 1867 - Władysław Reymont, polnischer Literatur-Nobelpreis-Träger
- 1868 - Charles Mackintosh, englischer Architekt
- 1868 - Stanislaw Przybyszewski, polnischer Autor
- 1882 - Willem Elsschot, niederländischsprachiger Schriftsteller aus Belgien
- 1888 - Hermann Fränkel, deutsch-amerikanischer Altphilologe
- 1890 - Henri de Groot, niederländischer Fußballspieler
- 1892 - Josip Broz Tito, Anführer des Partisanenkampfes in Jugoslawien
- 1901 - Gary Cooper, US-amerikanischer Schauspieler
- 1908 - Max Grundig, Gründer der gleichnamigen Elektronik-Firma Grundig AG
- 1910 - Heinz Winkler, Minister für Aufbau der DDR
- 1911 - Ishiro Honda, japanischer Regisseur
- 1914 - Andreas Kupfer, deutscher Fußballspieler
- 1919 - Eva Perón (Evita), argentinische Politikerin
- 1923 - Anne Baxter, US-amerikanische Schauspielerin
- 1924 - Arno Lustiger, deutsch-jüdischer Historiker und Schriftsteller
- 1924 - Marjorie Boulton, englische Literaturwissenschaftlerin
- 1925 - Wolf Schneider, deutscher Journalist, Sachbuchautor und Sprachkritiker
- 1927 - Jim Lowe, US-amerikanischer Sänger
- 1927 - Ruth Prawer Jhabvala, britische Schriftstellerin
- 1930 - Horst Bienek, deutscher Schriftsteller
- 1931 - Teresa Brewer, US-amerikanische Sängerin
- 1933 - Axel Corti, österreichischer Regisseur
- 1934 - Günter Topmann, deutscher Politiker und MdB
- 1937 - Marco Augusto Quiroa, guatemaltekischer Maler und Schriftsteller
- 1939 - Jimmy Ruffin, US-amerikanischer Sänger
- 1939 - Johnny Maestro, US-amerikanische Sängerin
- 1939 - Rudolf Bayer, Informatiker und emeritierter Professor
- 1939 - Ruud Lubbers, niederländischer Ministerpräsident
- 1939 - Sidney Altman, kanadischer Chemiker und Nobelpreisträger für Chemie 1989 zusammen mit Thomas R. Cech
- 1939 - Volker Braun, deutscher Schriftsteller
- 1940 - Dorit Zinn, deutsche Schriftstellerin
- 1942 - Gerhard Polt, deutscher Kabarettist
- 1942 - Justin Hinds, jamaikanischer Sänger
- 1943 - Rick West, britischer Musiker
- 1946 - Bill Danoff, US-amerikanischer Sänger
- 1946 - Ray Monette, US-amerikanischer Musiker
- 1946 - Thelma Houston, US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin
- 1948 - Pete Wingfield, britischer Musiker
- 1949 - Florian Gerster, deutscher Politiker, ehemaliger Chef der Bundesagentur für Arbeit
- 1949 - Lia Roberts, rumänische Politikerin
- 1951 - Janis Ian, US-amerikanische Sängerin und Songschreiberin
- 1955 - Gabi Zimmer, deutsche Politikerin
- 1956 - Jan Peter Balkenende, niederländischer Politiker, Ministerpräsident
- 1958 - Christine Lieberknecht, deutsche Politikerin und Fraktionschefin
- 1961 - Hans-Peter Bartels, deutscher Politiker und MdB
- 1964 - István Hiller, ungarischer Politiker und Historiker
- 1968 - Traci Lords, US-amerikanische Schauspielerin
- 1969 - Marie Bäumer, deutsche Schauspielerin
- 1969 - Eagle-Eye Cherry, schwedischer Musiker
- 1975 - Christoph Brandner, österreichischer Eishockeyspieler

Gestorben

Christoph Brandner Christoph Brandner Christoph Brandner
- 973 - Otto I., der Große, ostfränkischer König und erster Kaiser des Heiligen Römischen Reichs (HRR)
- 1482 - Diether von Isenburg, Erzbischof von Mainz (1459-1462 und 1475-1482)
- 1523 - Franz von Sickingen, Anführer der rheinischen und schwäbischen Ritterschaft im pfälzischen Ritteraufstand
- 1605 - Johann Hermann, Mediziner
- 1617 - David Fabricius, Theologe, Amateurastronom und Kartograf
- 1650 - Anton von Ditfurth, Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft
- 1674 - Heinrich Wolter von Streversdorf, Weihbischof in Köln und Mainz
- 1682 - Fjodor III. (Russland), Zar von Russland von 1676 bis 1682
- 1776 - Maria Anna Josepha von Bayern, Frau des Markgrafen von Baden
- 1793 - Pietro Nardini, italienischer Komponist und Geiger
- 1795 - Antoine Quentin Fouquier-Tinville, französischer Revolutionär
- 1800 - Niccolò Piccinni, italienischer Komponist klassischer Musik
- 1825 - Antonio Salieri, Komponist, Kapellmeister und Musiklehrer
- 1836 - Norbert Burgmüller, deutscher Komponist
- 1840 - Caspar David Friedrich, deutscher Maler der Romantik
- 1879 - Charles De Coster, belgischer Schriftsteller
- 1883 - Gustav Wilhelm Teschner, deutscher Komponist
- 1886 - Jenny Bürde-Ney, deutsche Sängerin
- 1895 - Alexander August Wilhelm von Pape, königlich preußischer Generaloberst der Infanterie
- 1897 - Henri d'Orléans, duc d'Aumale, französischer General, Historiker und Kunstsammler
- 1901 - Johann Friedrich Andreas Bollmann, bekanntes Magdeburger Original
- 1904 - Peter Hille, deutscher Schriftsteller
- 1925 - Teuvo Pakkala, finnischer Schriftsteller
- 1936 - Emil Kränzlein, Fabrikant, Geheimer Kommerzienrat und Ehrenbürger der Stadt Erlangen
- 1937 - Ernst Lehmann (Luftschiffkapitän), Luftschiffkapitän und Zeppelinbauer
- 1938 - Octavian Goga, rumänischer Dichter, Dramenautor und Politiker
- 1940 - Henk Muller, niederländischer Fußballspieler
- 1941 - James George Frazer, englischer Ethnologe
- 1942 - Felix Weingartner, Dirigent, Komponist und Pianist
- 1946 - Hans Löscher, Schriftsteller und Pädagoge
- 1956 - Josef Hoffmann, österreichischer Architekt und Designer
- 1957 - Wilhelm Filchner, deutscher Geophysiker und Forschungsreisender
- 1961 - Jakob Kaiser, deutscher Politiker und MdB
- 1963 - Theodore von Karman, Pionier der modernen Aerodynamik und der Luftfahrtforschung
- 1966 - Stanislaw Jerzy Lec, polnischer Aphoristiker
- 1970 - Willi Brundert, Widerstandskämpfer und deutscher Kommunalpolitiker
- 1981 - Oskar Vivell, deutscher Arzt
- 1983 - Peter Edel, deutscher Grafiker und Schriftsteller
- 1988 - Conny Freundorfer, deutscher Tischtennisspieler
- 1989 - Walter Gross, deutscher Kabarettist
- 1991 - Hans Bender, deutscher Psychologe
- 1994 - Haim Bar Lev, israelischer Generalstabschef
- 1998 - Allan McLeod Cormack, Physiker und Nobelpreisträger für Medizin 1979
- 1999 - Schalom Ben-Chorin, israelischer Schriftsteller
- 2000 - Douglas Fairbanks Jr., US-amerikanischer Schauspieler
- 2001 - Elisabeth Reichelt, deutsche Kammersängerin und Koloratursopranistin
- 2002 - Horst Waffenschmidt, Politiker
- 2003 - Ted Joans, US-amerikanischer Schriftsteller
- 2004 - Julia Boenisch, deutsche Journalistin und Autorin
- 2004 - Volker Gwinner, deutscher Komponist und Organist
- 2005 - Tristan Egolf, US-amerikanischer Schriftsteller
- 2005 - Jean Carrière, französischer Schriftsteller

Feier- und Gedenktage


- Sankt Stanislaus

Siehe auch


- 6. Mai - 8. Mai
- 7. April - 7. Juni
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0507 ja:5月7日 ko:5월 7일 simple:May 7 th:7 พฤษภาคม

Hamburg

Die Freie und Hansestadt Hamburg (niederdeutsch Hamborg, lateinisch Hammonia) ist als Stadtstaat ein Land der Bundesrepublik Deutschland und zweitgrößte Stadt Deutschlands sowie sechstgrößte der Europäischen Union. Hamburg ist Mittelpunkt der Europäischen Metropolregion Hamburg, eine von insgesamt elf Europäischen Metropolregionen in Deutschland.

Geografie

Europäischen Metropolregionen Hamburg liegt in Norddeutschland an der Mündung von Alster und Bille in die Elbe, die 110 km weiter nordwestlich in die Nordsee fließt. Der natürliche Tidehafen erstreckt sich über die ganze Breite der Elbe, hauptsächlich auf das Südufer der Norderelbe gegenüber den Stadtteilen St. Pauli und Altona. Die beiden Ufer sind durch Brücken im Osten sowie durch den Alten und Neuen Elbtunnel verbunden. Das Land südlich und nördlich des Flusses ist Geest, höher gelegene Flächen, die durch die Sand- und Geröllablagerungen der Gletscher während der Eiszeiten entstanden sind. Die unmittelbar am Fluss liegenden Marschen wurden auf beiden Seiten der Elbe über Jahrhunderte vom Flutwasser der Nordsee überschwemmt und dabei wurden Sand und Schlick abgeladen. Inzwischen ist die Elbe aber beidseitig eingedeicht. Alte Deichanlagen erinnern in den Außenorten noch an die Zeit, als bei Hochwasser ganze Viertel unter Wasser standen. Die Alster ist ein Fluss, der in der Stadtmitte aufgestaut wird, wodurch eine Art Binnensee in der Innenstadt entsteht. Dieser „See“ ist in zwei Teile geteilt, die jedoch miteinander verbunden sind – Binnen- und Außenalster. Sie werden durch zahlreiche Kanäle gespeist, die von großen Parkanlagen gesäumt sind. Die unzähligen Fleete, Flüsschen und Kanäle werden von mehr als 2.300 Brücken überspannt. Hamburg ist damit die brückenreichste Stadt Europas und hat mehr als Venedig (400) und Amsterdam (1.200) zusammen. Eine Übersicht der geografischen und urbanen Merkmale findet sich auf dem Satellitenbild des Artikels TM_Hamburg. Die heutigen Grenzen der Stadt Hamburg bestehen erst seit dem Groß-Hamburg-Gesetz, das mit Wirkung vom 1. April 1938 in Kraft trat. Die Stadt ist nach Berlin sowohl von der Fläche als auch von der Einwohnerzahl zweitgrößte Stadt Deutschlands. Hamburg grenzt nördlich der Elbe an Schleswig-Holstein und südlich der Elbe an Niedersachsen. Die in der Elbemündung in der Nordsee gelegenen Inseln Neuwerk, Scharhörn und Nigehörn sowie der Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer gehören auch zum Hamburger Stadtgebiet.

Flüsse


- Alster
- Bille
- Dove Elbe
- Düpenau
- Eilbek
- Elbe
- Este
- Flottbek
- Isebek
- Gose Elbe
- Wandse

Erhebungen

Höchste Erhebung ist mit 116,1 m ü. NN eine (namenlose) Erhebung in den Harburger Bergen. Siehe Liste der Erhebungen in Hamburg.

Angrenzende Städte und Gemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Hamburg; sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Nordwesten genannt:
- in Schleswig-Holstein:
  - im Kreis Pinneberg: Wedel, Appen, Pinneberg, Schenefeld, Halstenbek, Rellingen sowie Ellerbek und Bönningstedt (beide Amt Bönningstedt)
  - im Kreis Segeberg: Norderstedt
  - im Kreis Stormarn: Tangstedt, Jersbek (Amt Bargteheide-Land), Ammersbek, Ahrensburg, Stapelfeld (Amt Siek), Barsbüttel, Oststeinbek und Reinbek
  - im Kreis Herzogtum Lauenburg: Wentorf bei Hamburg, Börnsen und Escheburg (beide Amt Hohe Elbgeest) und Geesthacht
- in Niedersachsen:
  - im Landkreis Harburg: Drage (Samtgemeinde Elbmarsch), Winsen (Luhe), Stelle, Seevetal, Rosengarten und Neu Wulmstorf
  - im Landkreis Stade: Buxtehude, Jork

Verwaltungsgliederung

Jork Hauptartikel: Liste der Bezirke in Hamburg Hamburg besteht heute aus sieben Bezirken:
- Mitte
- Altona
- Eimsbüttel
- Nord
- Wandsbek
- Bergedorf
- Harburg Die Bezirke verfügen jeweils über ein eigenes Bezirksparlament, die Bezirksversammlungen. Diese Bezirksversammlungen haben rechtlich allerdings die Stellung von Verwaltungsausschüssen, mit sehr eingeschränkten Kompetenzen. Jeder Bezirk gliedert sich in mehrere Stadtteile, von denen es in ganz Hamburg insgesamt 104 gibt. Einige Stadtteile im so genannten Kernbereich des Bezirks werden direkt vom betreffenden Bezirksamt verwaltet, für die anderen Stadtteile des Bezirks gibt es jeweils ein eigenes Ortsamt. Insgesamt wurden 15 Ortsämter eingerichtet.

Klima

15 Ortsämter Aufgrund der maritimen Einflüsse ist das Klima milder als im östlichen Hinterland. Der wärmste Monat ist der Juli mit durchschnittlich 17,0 °C, der kälteste der Januar mit 0,0 °C. Temperaturen über 25 °C sind im Hochsommer keine Seltenheit. Seit den 1990er-Jahren des 20. Jahrhunderts wurden – möglicherweise im Zuge der globalen Erwärmung – auch Spitzentemperaturen von bis zu 37,3 °C (9. August 1992) gemessen. Im Laufe eines Jahres fallen durchschnittlich 714 mm Niederschlag und an 52 Tagen im Jahr senken sich Nebelbänke über die Stadt; im Winterhalbjahr kann es sehr stürmisch werden. Das Klima ist ganzjährig humid. Frühjahr und Frühsommer sind die beste Reisezeit für einen Besuch Hamburgs, jedoch gehört regenfeste Kleidung ins Gepäck.

Bevölkerung

humid

Einwohnerentwicklung

Hauptartikel: Hamburg/Bevölkerung Hamburg war im 17. Jahrhundert die größte Stadt Deutschlands, da sie vom Dreißigjährigen Krieg verschont geblieben war. Seinen bislang höchsten Einwohnerstand mit 1,9 Millionen erreichte Hamburg im Jahre 1964. Stadtflucht und Suburbanisierung führten anschließend zu einem Bevölkerungsrückgang bis 1986 auf rund 1,6 Millionen Einwohner. Seitdem ist die Bevölkerungszahl auf 1.742.846 (Stand 1. August 2005) angestiegen. Für die kommenden 20 Jahre wird für Hamburg ein weiterer Bevölkerungsanstieg vorausgesagt. In der mittleren Variante der Projektion wird von einer Einwohnerzahl von rund 2 Millionen ausgegangen. Hamburg wäre damit die am stärksten wachsende deutsche Metropole. Die Bevölkerungsstruktur Hamburgs ist die einer multikulturellen Gesellschaft: Im Dezember 2004 besaßen rund 255.070 Einwohner einen ausländischen Pass, das sind 14,9 % der gesamten Bevölkerung. Davon waren die größten Gruppen die türkischen Staatsangehörigen mit 59.600 Personen (zusammen mit den schätzungsweise 27.000 türkischstämmigen Deutschen in Hamburg wohnt in der Stadt damit die drittgrößte Gruppe türkischstämmiger Menschen in Deutschland, nach Berlin und Köln), die Serben und Montenegriner mit 18.650 Personen und die Polen mit 17.410 (fast 100.000 inkl. eingebürgerter Polen). Altersstruktur:
- unter 18: 16,1 %
- 18–60: 60,0 %
- über 60: 23,9 %

Religionen

Hauptartikel: Konfessionen in Hamburg Hamburg ist seit der Reformation eine evangelisch-lutherisch geprägte Stadt (37 % der Bevölkerung (2002)). Durch seine Stellung als wichtige Hafenstadt war es aber schon lange offen für andere Konfessionen. So entstand hier zum Beispiel 1834 die erste deutsche Baptistengemeinde. Hamburg ist außerdem seit 1995 Sitz des römisch-katholischen Erzbistums Hamburg mit ihrem Zentrum in der Domkirche St. Marien. 2003 lag der Anteil der römisch-katholischen Bürger bei 10,3 Prozent. Darüber hinaus gibt es seit den 1960er-Jahren einen bedeutenden Anteil an muslimischer Bevölkerung, sowie eine aufblühende jüdische Glaubensgemeinschaft.

Sprache

Bis weit ins 19. Jahrhundert war Niederdeutsch die allgemeine Umgangssprache in der Stadt. Dann wurde es vom Hochdeutschen, das schon seit langem als Schriftsprache Verwendung fand, immer stärker zurückgedrängt und verschwand um die Mitte des 20. Jahrhunderts schließlich weitgehend aus dem Alltagsgebrauch. Das Hamburger Platt wird aber noch von vielen Hamburgern verstanden und gesprochen sowie wie in ganz Norddeutschland in Literatur, Zeitungskolumnen usw. gepflegt. Der niederdeutsche Einfluss bleibt im Hochdeutschen allgegenwärtig und manifestiert sich besonders im Missingsch. Der bekannteste Ort der Mundartpflege in Hamburg ist das Ohnsorg-Theater, das Aufführungen in niederdeutscher Sprache anbietet. Siehe auch: Hamburger Dialekt Seit den starken Einwanderungswellen in den 1960er-Jahren haben sich in vielen Quartieren Hamburgs besondere Bevölkerungsgruppen niedergelassen, so dass verschiedene Migrations- uns Sprachinseln neben der deutschen Sprache präsent sind (portugiesische Sprache im Hafenviertel ("Portugiesenviertel"), türkisch und kurdisch in Altona und Wilhelmsburg).

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Hamburgs Geschichte Hamburgs Auf das 4. Jahrhundert v. Chr. datieren die ältesten festen Behausungen. Vom 4. bis ins 6. Jahrhundert erfolgte ein Zustrom von Sachsen in den nordelbischen Raum. Im Jahre 810 ließ Karl der Große eine Taufkirche errichten, um den heidnischen Norden zu missionieren. Zu ihrer Sicherung wird die Hammaburg gebaut. 831 begründete Ludwig der Fromme hier ein Bistum, das kurze Zeit später zum Erzbistum wurde. Doch schon kurz nach der Reichsteilung von Verdun überfielen Wikinger die Region, später die slawischen Obodriten, der Erzbischof verlegte seinen Amtssitz nach Bremen. Maßgeblich durch das 1189 verliehene Hafenrecht entwickelte sich die Stadt im Mittelalter zu einem florierenden Handelszentrum und galt mit seinen zeitweilig 600 Brauereien als Brauhaus der Hanse. Zur Reformationszeit wurde der Stadtstaat ohne Blutvergießen evangelisch, 1619 war Hamburg die größte Stadt Deutschlands. Auch nach dem Niedergang der Hanse und während der Aufklärung und der Industrialisierung blieb die Stadt das bedeutendste Wirtschaftszentrum Norddeutschlands (neben Berlin). In seiner wechselvollen Geschichte unterstand die Stadt sowohl der dänischen Königskrone, war Teil des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation, als auch Hauptstadt des Departments Elbmündung (Department Bouche de l´Elbe) im französischen Kaiserreich. Besondere Ereignisse der Neuzeit waren der große Hamburger Brand 1842, eine verheerende Choleraepidemie 1892, die Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg und die Sturmflut 1962. Hamburgs Politik war immer auf größtmögliche Freiheit ihres Handels und politische Unabhängigkeit ausgerichtet gewesen. Auch heute noch ist Hamburg als Stadtstaat weitestgehend selbstständig und bietet dem Handel mit seinem Freihafen gute Voraussetzungen.

Politik

Hauptartikel: Politik in Hamburg Politik in Hamburg] Die Neuwahlen am 29. Februar 2004 zur Hamburgischen Bürgerschaft endeten erstmals mit einer absoluten Mehrheit für die CDU. Die SPD, die vor 2001 44 Jahre lang regiert hatte, musste deutliche Verluste hinnehmen und erreichte ihr schlechtestes Wahlergebnis nach dem 2. Weltkrieg. Die Grün-Alternative Liste konnte hingegen knapp 4 Prozentpunkte zulegen. Die FDP, deren glückloser Schulsenator Rudolf Lange kurz vor den Neuwahlen zurückgetreten war, scheiterte an der Fünf-Prozent-Hürde. Die Partei Rechtsstaatlicher Offensive verlor nach dem Ausschluss ihrer Gallionsfigur Ronald Schill 98 % ihrer Stimmen und kam nur noch auf 0,4 % (2001: 19,4 %). Auch dessen neue Gruppierung ProDM/Schill schaffte mit nur 3,1 % den Sprung in die Hamburgische Bürgerschaft nicht. Siehe auch: Hamburger Bürgermeister

Ausländische Vertretungen in Hamburg

Die wirtschaftliche Bedeutung Hamburgs für den Außenhandel der Bundesrepublik Deutschland („Hamburg, das Tor zur Welt“) hat dazu geführt, dass sich zahlreiche konsularische Vertretungen in der Hansestadt niedergelassen haben. Hamburg ist deshalb mit 99 Konsulaten (Oktober 2005) nach Hongkong die Stadt mit den meisten Konsulaten der Welt. Hierzu zählen insbesondere die skandinavischen Länder sowie die Länder, zu denen bereits seit frühester Zeit Handelsbeziehungen über den Hafen bestanden. Siehe auch: Liste der Hamburger Konsulate und Handelsvertretungen

Wirtschaft

Hamburg hat als Handels-, Verkehrs- und Dienstleistungszentrum überregionale Bedeutung und zählt zu den wichtigsten Industriestandorten in Deutschland. Wichtigste Wirtschaftszweige sind Konsumgüterindustrie, Luftfahrtindustrie (drittgrößter Standort weltweit), Chemie, Elektrotechnik, Maschinen- und Schiffbau, Mineralölwirtschaft, Banken, Medien. Seit 2002 bemüht sich der Senat, mit dem LeitbildMetropole Hamburg – Wachsende Stadt“ den Wirtschaftsstandort auszubauen und ein langfristiges Bevölkerungswachstum zu erreichen. Als Ansatzpunkt verfolgt der Senat eine kombinierte Strategie aus Stärkung Hamburgs internationaler Ausstrahlung und der Aktivierung endogener Potenziale (FHH 2001:71).

Medien

Hauptartikel: Medien in Hamburg Unter anderen werden Der Spiegel, Stern und Die Zeit in Hamburg produziert. Zahlreiche Verlage, darunter die Großverlage Axel Springer AG (Bild) und Gruner + Jahr sowie der Heinrich Bauer Verlag, die Verlagsgruppe Milchstraße (mittlerweile Teil des Burda-Verlags) und der Jahreszeitenverlag, haben hier ihren Sitz. Insgesamt wird gut die Hälfte aller überregionalen Presseprodukte Deutschlands in Hamburg produziert. Drei bedeutende Tiefdruckereien befinden sich in bzw. im Großraum Hamburg. Dies sind broschek Tiefdruck, ein Unternehmen der schlott Gruppe AG, sowie Gruner Druck, Itzehoe und die Axel Springer Tiefdruckerei, Ahrensburg, die der prinovis angehören. Hamburg ist traditionell auch Sitz zahlreicher Firmen aus der Musikbranche, allen voran der Deutschlandzentrale von Warner Music. Trotzdem musste die Stadt im Sommer 2002 den Umzug von Universal Music und des deutschen Phono-Verbandes nach Berlin verkraften, das mit großzügigen Fördermitteln lockte – kurioserweise auch aus dem Länderfinanzausgleich, in den Hamburg selbst einzahlt. Weiterhin ist Hamburg Hauptsitz des Norddeutschen Rundfunks und seiner Tochtergesellschaft Studio Hamburg, die zahlreiche Fernsehsendungen und auch Filme entweder selbst produziert oder ihre Kapazitäten zur Verfügung stellt. Um die Belange der örtlichen, nationalen, wie auch internationalen Filmwirtschaft kümmert sich von staatlicher Seite die Filmförderung Hamburg.

Verkehr

18px Hamburg verfügt über gute Straßenverbindungen im Fernverkehr. Mehrere Bundesautobahnen berühren das Stadtgebiet, die A 1 (KölnBremen–Hamburg–Lübeck, weiter als Vogelfluglinie Richtung Kopenhagen/Malmö), die A 7 (KasselHannover–Hamburg (Elbtunnel)–Flensburg), die A 23 (Hamburg–Heide), die A 24 (Hamburg–Berlin) und die A 25 (Hamburg–Geesthacht). Geplant ist eine weiträumige Umfahrung Hamburgs mit der A 20, die von Rostock kommend derzeit bei Lübeck endet. Sie soll künftig über das nördliche und westliche Umland Hamburgs und den Wesertunnel an die A 28 angeschlossen werden. Außerdem ist seit langem die A 26 (Hamburg–Stade) geplant. 18px Durch Hamburg führen die Bundesstraßen B 4, B 5, B 73, B 75, B 431, B 434 und B 447, die größtenteils radial auf den Innenstadtbereich zuführen; damit wird der Straßenverkehr dort konzentriert, was zu erheblichen Verkehrsproblemen führt. Tangentialverbindungen zur Umleitung des Durchgangsverkehrs und zur großräumigen Erschließung des Stadtgebietes kamen bisher über Planungen nicht hinaus; es bestehen jedoch drei Ringstraßen, die halbkreisförmig um die innere (Ring 1) und äußere Innenstadt (Ring 2) herum und als Viertelkreis durch die nordwestlichen Außenbezirke (Ring 3) verlaufen. Tangentialverbindungen 18px Hamburg ist einer der größten Eisenbahnknotenpunkte in Norddeutschland. Fernstrecken führen nach Westerland, Flensburg, Kiel, LübeckKopenhagen, RostockRügen, Schwerin, Berlin, Hannover, BremenRuhrgebiet und Cuxhaven. Ausser dem Hamburger Hauptbahnhof gibt es Fernbahnhöfe in Altona, Bergedorf, Harburg und am Dammtor. Bedeutung im Güterverkehr auf der Schiene haben die Hamburger Hafenbahn , die AKN sowie der kurz hinter der Stadtgrenze in Maschen gelegene größte Rangierbahnhof Europas. 18px18px Mit der S-Bahn Hamburg, der Hamburger U-Bahn und der AKN verfügt Hamburg über ein Schnellbahnnetz, welches wichtige Bereiche der Stadt sowie des nördlichen Umlands weiträumig erschließt. Alle örtlichen Verkehrsunternehmen haben sich im Hamburger Verkehrsverbund zusammengeschlossen. 18px Mit dem internationalen Flughafen Hamburg Airport befindet sich der älteste, noch in Betrieb befindliche Flughafen Deutschlands und einer der wenigen innerstädtischen Flughäfen Europas in Hamburg, dessen Kehrseite allerdings die dichte Besiedlung in seinen Einflugbereichen ist. Der Hafen wird durch sechs Fährlinien der HADAG erschlossen (fünf hiervon fahren zum Tarif des HVV). Mit dem Hinterland und der Ostsee ist Hamburg durch Binnenwasserstraßen verbunden (Unterelbe, Oberelbe, Elbe-Lübeck-Kanal, Elbe-Seitenkanal, Nord-Ostsee-Kanal).

Hafen

Nord-Ostsee-Kanal Nord-Ostsee-Kanal Der Hamburger Hafen, auch „Hamburgs Tor zur Welt“ genannt, ist der größte Seehafen in Deutschland und, gemessen am Containerumschlag 2004, der zweitgrößte in Europa und neuntgrößte weltweit. Für einige Spezialgüter, zum Beispiel Rohkaffee oder Teppiche ist er der größte Umschlaghafen weltweit. Das Hafengebiet umfasst etwa 7.399 ha (nutzbar 6.480 ha), von denen 4.331 ha (nutzbar 3.412 ha) Landflächen sind. Dazu kommen 919 ha, die zum Teil seit Jahrzehnten stadtplanerisch für die Hafenerweiterung vorgesehen sind. Angesichts immer größer werdender Schiffe droht Hamburg jedoch Anteile am Containerverkehr zu verlieren und fordert deshalb die Vertiefung der Elbe. Dieses Projekt ist ökologisch sehr umstritten. Aus der Zusammenarbeit mit Niedersachsen und Bremen zum Bau des neuen Containerhafens JadeWeserPort an dem ausreichend tiefen Fahrwasser des Jadebusens in Wilhelmshaven hat sich Hamburg nach dem Regierungswechsel 2001 zurückgezogen. Auf ungenutzten Flächen des Hamburger Hafens entsteht zurzeit quasi ein neuer Stadtteil. Das Projekt HafenCity soll auf einer Fläche von 155 Hektar Wohnen und Arbeiten ermöglichen.

Banken

Hamburg ist der bedeutendste Bankenplatz im norddeutschen Raum. Zahlreiche Institute haben hier ihre Regionaldirektion für den Norden. Zudem haben einige bedeutende Privatbanken ihren Sitz in Hamburg, z. B. M. M. Warburg & CO oder die Berenberg Bank. Die Hamburger Börse wurde 1558 als erste Börse in Deutschland und vierte in Europa gegründet, hat aber heute keine nennenswerte Bedeutung mehr.

Städtepartnerschaften

25px St. Petersburg, Russland, seit 1957 25px Marseille, Frankreich, seit 1958 25px Schanghai, Volksrepublik China, seit 1986 25px Dresden, Sachsen, seit 1987 25px Osaka, Japan, seit 1989 25px León, Nicaragua, seit 1989 25px Prag, Tschechien, seit 1990 25px Chicago, USA, seit 1994

Institutionen und Einrichtungen

Hamburg ist unter anderem Sitz des Internationalen Seegerichtshofs, der Bundesforschungsanstalt für Fischerei, der Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft, des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie, der Biologischen Anstalt Helgoland, des Deutschen Wetterdienstes (Seewetteramt), des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin, des Heinrich-Pette-Instituts für Experimentelle Virologie und Immunologie, des Deutschen Elektronen-Synchrotrons (DESY), der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten sowie einer Handwerkskammer und einer Industrie- und Handelskammer. Ferner befinden sich in Hamburg ein Bundesgrenzschutzamt, drei Hauptzollämter (Hamburg-Hafen, Hamburg-Jonas und Hamburg-Stadt), ein Kreiswehrersatzamt, eine Oberfinanzdirektion, ein Prüfungsamt des Bundes, ein Wasser- und Schifffahrtsamt und ein Zollfahndungsamt. Weiterhin ist Hamburg Sitz der Europazentrale von Greenpeace.

Bildung und Forschung

Hauptartikel Hamburg/Bildung und Forschung Hamburg bietet unter seinen allgemein bildenden und beruflichen Schulen so renommierte wie die Gelehrtenschule des Johanneums, das Friedrich-Ebert-Gymnasium Harburg und das Christianeum Hamburg sowie viele Hochschulen und Forschungseinrichtungen – so die Universität Hamburg, die Technische Universität Hamburg-Harburg, die Hochschule für angewandte Wissenschaften und die Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Hauptartikel: Kultur in Hamburg unter anderem mit Theatern, Museen und Galerien. Hamburg hat über zehn Theater, diverse Kinos und Programmkinos, zahlreiche Musikclubs und über 50 Museen.

Bauwerke und Parks

In Hamburg galt wie in vielen anderen Städten Norddeutschlands Backstein als Grundbausubstanz. Zunehmend wird jedoch heute Stahl und Glas verwendet. Zu den bedeutendsten Bauwerken der Stadt gehören unter anderem: St. Michaelis („Michel“, das Wahrzeichen der Stadt), die anderen Hauptkirchen St. Petri, St. Nikolai, St. Katharinen und St. Jacobi sowie Rathaus, Hauptbahnhof, Bahnhof Hamburg-Dammtor , Landungsbrücken, Alter Elbtunnel, Köhlbrandbrücke, der 276 Meter hohe Fernsehsender Heinrich-Hertz-Turm, Planetarium, Chilehaus und die zahlreichen Passagen in der City. Der größte Sendemast des Rundfunksender Billwerder-Moorfleet des NDR ist mit 304 Metern Höhe das höchste Bauwerk von Hamburg. In Hamburg-Bergedorf befindet sich ein 137,5 Meter hoher Fernmeldeturm in Stahlbetonbauweise. ...
mehr Sonstige Sehenswürdigkeiten beziehungsweise Attraktionen: Hamburger Fischmarkt, Hafen mit Speicherstadt, die Reeperbahn, Jungfernstieg, Hagenbecks Tierpark, Stadtpark, der Friedhof Ohlsdorf als Landschaftspark, Planten un Blomen, das Treppenviertel in Blankenese, Alster-, Kanal- und Fleet-Fahrten sowie Vierlande und Marschlande.

Fleete und Kanäle

(Auswahl)
- Fleete: Alsterfleet, Nikolaifleet, Kehrwiederfleet, Herrengrabenfleet, Bleichenfleet, Wandrahmsfleet ...mehr
- Kanäle: Isebek-Kanal, Goldbekkanal, Osterbekkanal, Eilbekkanal, Leinpfadkanal ...mehr

Regelmäßige Veranstaltungen

Hauptartikel: Hamburg/Regelmäßige Veranstaltungen Hamburg bietet zu jeder Jahreszeit Veranstaltungen für die verschiedensten Geschmäcker, wie den Hamburger Fischmarkt und den Hamburger Dom. Der Hafengeburtstag, der im Mai gefeiert wird, ist die größte Veranstaltung, mit mehr als 1 Million Besuchern. Einige bedeutende Filmfestivals (Filmfest Hamburg, Lesbisch-schwule Filmtage Hamburg, Fantasy Filmfest); CSD (Christopher Street Day)

Oper, Ballett, Theater, Musical

Die Hamburgische Staatsoper, gegründet am 2. Januar 1678, zählt zu den führenden Opernhäusern Europas. Das „Hamburg Ballett“ erlangte unter der Leitung von John Neumeier Weltruf. Das Deutsche Schauspielhaus, das 1900 eröffnet wurde, sorgte immer wieder für Aufregung, u.a. durch Inszenierungen von Peter Zadek. Das Thalia-Theater, gegründet 1843, gilt als eine der führenden Schauspielbühnen Deutschlands. Die Schmidt Theater, gegründet 1988, sind bekannt für ausgefallenen Musikrevuen und vor allem die „Schmidt Mitternachtshows“, die eine Zeit lang in den dritten Fernsehprogrammen übertragen wurden. Das Ohnsorg-Theater ist eines der bekanntesten Volkstheater in Deutschland. Seit 1954 hat der NDR in unregelmäßigen Abständen immer wieder Vorstellungen im Fernsehen übertragen. Eine der bekanntesten deutschen Schauspielerinnen, Heidi Kabel, trat hier zu ihrer aktiven Zeit auf. Geboren wurde sie übrigens im Haus auf der anderen Straßenseite.
siehe auch: Ernst Deutsch Theater Seit 1985 ist die ehemalige Maschinenfabrik Kampnagel ein wichtiger Theaterort für internationale Gastspiele und die Performance-Szene. Hamburg gilt als die Musical-Hauptstadt Deutschlands. Hier wurde Andrew Lloyd Webbers Cats zum ersten Mal in Deutschland gespielt. Zu den aktuellen Produktionen gehören Der König der Löwen, Tanz der Vampire und Mamma Mia!.

Museen und Ausstellungen

Im Miniatur-Wunderland kann man einen Blick auf eine der größten Modelleisenbahn-Anlagen der Welt werfen. Sie kann in der Speicherstadt besucht werden. Weitere Museen siehe Kultur in Hamburg.

Sport

Kultur in Hamburg]Bedeutende Sportstätten Hamburgs sind die Color Line Arena (Multifunktionsarena), Alsterschwimmhalle, Alsterdorfer Sporthalle, das Millerntor-Stadion, das traditionsreiche Volksparkstadion, jetzt AOL Arena, und die Jahnkampfbahn im Stadtpark. Der älteste deutsche Sportverein kommt mit der HT 16 aus Hamburg, wie auch der älteste Ruderclub Deutschlands bzw. der zweitälteste der Welt, der Hamburger und Germania Ruder Club von 1836. Mit Sportspaß e.V. kommt der größte reine Freizeitsportverein aus Hamburg. Seit 1999 sind die Handballer des HSV Hamburg (1. Bundesliga) in der Color Line Arena zu Hause. Seit 1963 spielt der 1887 gegründete Hamburger SV in der 1. Fußball-Bundesliga und ist das letzte Gründungsmitglied der Bundesliga, das bis heute nie abgestiegen ist. Mit dem FC St. Pauli kommt ein weiterer ehemaliger Verein der 1. Fußball-Bundesliga aus Hamburg. Der prominenteste Vertreter des Eishockey in Hamburg sind seit der Gründung 2002 die Hamburg Freezers. Hamburg ist eine Hochburg im American Football; neben den Hamburg Blue Devils aus der GFL und den 2005 neu gegründeten Hamburg Sea Devils aus der NFLE, haben sich diverse weitere Teams etabliert. Im Hockey sind Hamburger Vereine sowohl bei den Herren als auch den Damen deutschlandweit dominierend. Weitere Hamburger Sportvereine finden sich in der Liste von Vereinen in Hamburg. Zu den großen jährlichen Sportereignissen in Hamburg gehören in der zweiten Aprilhälfte der Hamburg-Marathon sowie im Sommer das Radrennen HEW-Cyclassics. Beide Ereignisse ziehen an den Strecken durch die Stadt ein Massenpublikum an. Ein gesellschaftliches Ereignis sind die Hamburger Derbys im Pferderennen (Juli) sowie im Springreiten (Mai) und seit 1892 die German Open im Herrentennis. Hamburg gehört zu den offiziellen Ausrichtungsorten der Fußball-Weltmeisterschaft 2006, der Handball-Weltmeisterschaft 2007 sowie der ITU-Triathlon-Weltmeisterschaft 2007. Hamburg ist Sitz eines Olympiastützpunktes für die Sportarten Rudern, Schwimmen und Segeln. Zusätzlich werden Volleyball, Hockey und Leichtathletik gefördert. Durch Hamburg führen die europäischen Fernwanderwege E1 und E9.

Persönlichkeiten

Siehe Liste der Ehrenbürger von Hamburg und Hamburger Persönlichkeiten.

Sonstiges

Größte Grünanlage ist mit 400 Hektar der Friedhof Ohlsdorf, der größte Parkfriedhof Europas. Hamburg ist eine der grünsten Städte Europas. Hamburg ist die Stadt mit den meisten Millionären Deutschlands. Aus alter Hamburger Tradition geben die reichen Bürger Ihrer Stadt etwas von Ihrem Reichtum zurück, so dass es in Hamburg mehr als 1.000 Stiftungen gibt, die das Leben in allen Lebensbereichen der Stadt unterstützen – auch dies ist ein Rekord in Deutschland. Weithin unbekannt ist dagegen, dass sich auf dem Hamburger Stadtgebiet die größte Flussinsel – der Stadtteil Wilhelmsburg - sowie einer der letzten Tideauenwälder Europas befindet.

Soziales

Hamburg hat diverse Hilfsorganisationen und diverse Vereine. Siehe hierzu: Liste von Vereinen in Hamburg.

Kulinarische Spezialitäten

Hauptartikel: Hamburger Küche Zu den bekannten Hamburger Gerichten gehören unter anderen Birnen, Bohnen und Speck, Finkenwerder Scholle, Stint, Grünkohl, Hamburger Aalsuppe, Labskaus, Snuten un Poten, Rote Grütze, Schwarzsauer und Franzbrötchen.

Hamburger Liedgut

Wie die meisten Bundesländer besitzt Hamburg eine eigene Hymne, die Hamburg-Hymne (Stadt Hamburg an der Elbe Auen). Daneben gibt es viele Lieder mit Bezug zu Hamburg, die teilweise den Status einer „inoffiziellen“ Hymne haben, wie zum Beispiel Auf der Reeperbahn nachts um halb eins (gesungen unter anderem von Hans Albers) oder In Hamburg sagt man tschüs (gesungen unter anderem von Heidi Kabel). Vor dem Zweiten Weltkrieg war An de Eck steiht′n Jung mit′n Tüdelband der Gebrüder Wolf wohl das beliebteste Lied. Auch neuere Lieder wie Hamburg meine Perle von Lotto King Karl drücken die Verbundenheit der Bewohner zu ihrer Stadt aus. Aus jüngerer Zeit ist auch ein Song der bekannten deutschsprachigen Hip-Hop Band Absolute Beginner die in „City Blues“ (LP: „Blast Action Heros“, 2003) ihr Lebensgefühl zu ihrer hamburger Heimatstadt beschreiben, oder der Song „Hamburg Anthem“, vom ebenso bekannten deutschsprachigem Rapper Samy Deluxe.

Hanseatischer Gruß

„Hummel, Hummel – Mors, Mors“ Der vor allem in Hamburg bekannte Gruß entstand durch Johann Wilhelm Bentz, einem Wasserträger, der von 1787 bis 1854 lebte und den Spitznamen Hans Hummel hatte. Der Gruß soll dadurch entstanden sein, dass Kinder dem Wasserträger hinterher liefen und ihn "Hummel, Hummel" riefen, woraufhin jener mit "Mors, Mors" - was plattdeutsch für „Hintern“ steht - antwortete.

Hamburger Witze

Es gibt eine Reihe traditioneller Witzgestalten, die in Hamburger Witzen vorkommen, insbesondere die Hafenarbeiter Hein und Fiete sowie die literarisch von Vera Möller geschaffene Göre Klein Erna mit ihrer Verwandtschaft. Die Witze um diese Gestalten neigen dazu, lakonische Pointen zu haben.

Literatur


- Redaktion HASPA-Stadtteilbuch: Hamburg, Von Altona bis Zollenspieker. Verlag Hoffmann und Campe, Hamburg 2002. ISBN 3-455-11333-8
- Eckart Kleßmann: Geschichte der Stadt Hamburg. Die Hanse/Sabine Groenewold Verlage/Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 2002. 680 S. ISBN 3-434-52596-3
- Freie und Hansestadt Hamburg: Hamburg-Handbuch 2004/2005 (Verwaltungsführer, [http://fhh.hamburg.de/stadt/Aktuell/hamburgservice/broschueren/hamburg-handbuch.html kostenloser Download als pdf-Datei])

Weblinks


-
- [http://www.hamburg.de/ Offizielle Website der Stadt]
- [http://www.hamburgportal.de/html/bilder.htm Bilder und Fotos von Hamburg]
- [http://www.hamburgs-geschichte.de/ Hamburgs Geschichte: Die wichtigsten Ereignisse in der Geschichte der Stadt]
- [http://fhh.hamburg.de/stadt/Aktuell/weitere-einrichtungen/landeszentrale-fuer-politische-bildung/downloads/kleine-geschichte-hamburgs,property=source.pdf Kleine Geschichte Hamburgs von 1918 bis zur Gegenwart] von der Landeszentrale für politische Bildung (PDF)
Kategorie:Hanse Kategorie:Reichsstadt Kategorie:Ort mit Seehafen Kategorie:Ort in Deutschland Kategorie:Deutsche Landeshauptstadt Kategorie:Fußball-Weltmeisterschaft 2006 als:Hamburg ja:ハンブルク ko:함부르크 simple:Hamburg

3. September

Der 3. September ist der 246. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 247. in Schaltjahren) - somit bleiben 119 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 301 - San Marino, eine der kleinsten Nationen und älteste noch heute existierende Republik, wird vom Heiligen Marinus gegründet.
- 1189 - Richard Löwenherz wird in Westminster als Richard I. zum englischen König gekrönt.
- 1783 - Die Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten von Amerika wird von Großbritannien anerkannt.
- 1783 - Friede von Paris und Versailles zwischen Frankreich und Großbritannien, zwischen Großbritannien und Spanien
- 1791 - In Frankreich beschließt die Nationalversammlung eine neue Verfassung. Frankreich wird damit eine konstitutionelle Monarchie.
- 1841 - Mit dem Wehrgesetz wird in Preußen die allgemeine Wehrpflicht eingeführt.
- 1841 - Erstbesteigung des Großvenedigers
- 1864 - Nach einem fast viermonatigem Feldzug marschieren die Truppen der Nordstaaten unter General Sherman in Atlanta ein.
- 1874 - Práxedes Mateo Sagasta wird Ministerpräsident von Spanien.
- 1914 - Der französische Präsident Raymond Poincaré fordert die Bevölkerung Frankreichs anlässlich der Flucht der französischen Regierung nach Bordeaux zum Widerstand gegen die deutschen Invasionstruppen auf.
- 1919 - Italien führt das Frauenstimmrecht ein.
- 1926 - Einweihung des Berliner Funkturms anlässlich der 3. Funkausstellung
- 1927 - In Genf geht die erste Weltbevölkerungskonferenz zu Ende.
- 1933 - 1. Reichsparteitag der NSDAP in Nürnberg beendet.
- 1936 - In Brüssel beginnt eine Weltfriedenskonferenz unter der Beteiligung von 37 Staaten zur Stärkung des Völkerbundes.
- 1939 - Kriegserklärung Großbritanniens und Frankreichs an Deutschland wegen des Überfalls auf Polen am 1. September.
- 1939 - Bromberger Blutsonntag
- 1943 - Mit der Landung von zwei britischen Divisionen in Kalabrien beginnt die alliierte Invasion auf dem europäischen Festland.
- 1943 - Geheimverhandlungen führen zu einem Waffenstillstand zwischen Italien und den Alliierten.
- 1944 - Anne Frank wird mit dem letzten Transport vom Durchgangslager KZ Westerbork ins Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert.
- 1954 - Jean-Michel Guérin de Beaumont wird Justizminister von Frankreich.
- 1967 - Der letzte große Umstieg von Links- auf Rechtsverkehr in Schweden (Dagen H)
- 1971 - Das Viermächte-Abkommen über den Status von Berlin wird unterzeichnet.
- 1971 - Vollständige Unabhängigkeit Katars.
- 1974 - Die griechische langjährige Regierungspartei PASOK wird gegründet.
- 1976 - Die Viking 2-Sonde landet erfolgreich in der Ebene Utopia Planitia auf dem Mars.
- 1979 - Die iranische Armee bombardiert die Stadt Mahabad.
- 1983 - Malediven. Staatspräsident Maumoon Abdul Gayoom wird für 5 Jahre wiedergewählt.
- 1983 - Im schwäbischen Mutlangen endet die Prominentenblockade eines amerikanischen Depots in dem Pershing II Raketen stationiert werden sollen.
- 1988 - In Großbritannien und Irland stimmen die Parlamente härteren Gesetzen gegen den Terror zu.
- 1992 - Delegationen aus 39 Staaten einigen sich in Genf auf ein Vertragswerk zum Verbot aller chemischen Waffen (Chemiewaffenkonvention).
- 1995 - Nicaragua wird Mitglied der Welthandelsorganisation (WTO).
- 1999 - Ein Gerichtsurteil gibt Henry Paul, Vize-Sicherheitschef des Luxushotels Ritz, die Hauptschuld am Tod von Prinzessin Diana. Die Ermittlungen zu ihrem Tod werden eingestellt.
- 2003 - Atomkraftgegner aus Deutschland und Frankreich besetzten das Gorlebener "Erkundungs"-Bergwerk.
- 2003 - Dirk Nockemann (Partei Rechtsstaatlicher Offensive) wird neuer Innensenator von Hamburg
- 2004 - Russische Eliteeinheiten erstürmen eine von Terroristen in der Stadt Beslan in Nordossetien besetzte Schule, in der eine unbekannte Zahl Geiseln festgehalten wird. Es soll mehr als 330 Tote und bis zu 700 Verwundete geben.

Wirtschaft

Wissenschaft, Technik

Kultur


- 1770 - Uraufführung der Oper La contessina (Das gräfliche Fräulein) von Florian Leopold Gassmann in Mährisch-Neustadt, Österreich.
- 1920 - Uraufführung der Operette Wenn Liebe erwacht von Eduard Künneke am Theater am Nollendorfplatz in Berlin.
- 1958 - Uraufführung der musikalischen Komödie Madame Scandaleuse von Peter Kreuder in Wien.

Religion


- 590 - Gregor der Große wird zum Papst ernannt.
- 1914 - Das Pontifikat von Papst Benedikt XV. beginnt.
- 1978 - Johannes Paul I. wird als Nachfolger von Papst Paul VI. inthronisiert.
- 2000 - Papst Johannes XXIII. sowie der umstrittene Papst Pius IX. werden von Johannes Paul II. selig gesprochen

Katastrophen


- 1878 - Bei der Kollision eines Vergnügungsdampfers mit einem Frachter auf der Themse kommen 640 Menschen ums Leben.
- 1925 - Das US-amerikanische Starrluftschiff ZR-1 USS Shenandoah verunglückt in einem Sturm; 14 Besatzungsmitglieder sterben.
- 1939 - Der britische Passagierdampfer "Athenia" wird von einem deutschen U-Boot (U 30) ohne Vorwarnung versenkt.
- 1978 - Schweres Erdbeben auf der Schwäbischen Alb mit Epizentrum Albstadt, Stärke 7-8 auf der 12-teiligen Mercalli-Skala (Stärke 6 auf der Richterskala)
- 1989 - Eine kubanische Iljuschin Il-62 stürzt auf ein Wohnviertel nahe dem Flughafen Havanna. 171 Menschen kommen ums Leben.
- 1997 - Phnom Penh, Kambodscha. Eine Tupolew Tu-134 der Vietnam Airlines stürzte ab. 65 Menschen starben. Ein Baby hat überlebt.
- 1998 - Eine McDonnell Douglas (MD-11) der Swissair stürzt nach einem Brand an Bord vor Halifax (Neuschottland, Kanada) ins Meer. 229 Menschen kommen ums Leben. Die Maschine war auf dem Weg von New York nach Genf.

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 2000 In der Qualifikationsrunde zur Fussball-WM 2002 kann die Mannschaft der Färöer Inseln gegen den späteren WM-Teilnehmer Slowenien mit 2:2 bestehen.
- 2005 Die ukrainische Nationalmannschaft schafft mit einem 1:1 gegen Georgien die Qualifikation für die Fussball-WM 2006 in Deutschland.

Geboren


- 1034 - Go-Sanjo, 71. Kaiser von Japan
- 1187 - Ludwig VIII., französischer König
- 1471 - Friedrich I., König von Dänemark und Norwegen
- 1499 - Diane de Poitiers, Mätresse des französischen Königs Heinrich II.
- 1695 - Pietro Locatelli, italienischer Violinenvirtuose und Komponist
- 1707 - Johann Peter Süßmilch, deutscher Pfarrer und Statistiker
- 1711 - Anton Ignaz von Fugger-Glött, Domherr in Köln
- 1719 - Ferdinand Zellbell, schwedischer Komponist
- 1734 - Joseph Wright, britischer Maler
- 1736 - Matthias Klostermayr, der Bayerische Hiasl
- 1741 - Johann Wilhelm Archenholz, preußischer Historiker und Buchverleger
- 1745 - Karl Viktor von Bonstetten, Schweizer Schriftsteller
- 1757 - Karl August (Sachsen), Herzog und Großherzog von Sachsen-Weimar-Eisenach
- 1782Christian Ludwig Nitzsch, Biologe († 1837)
- 1781 - Eugène Beauharnais, französischer General
- 1803 - Grandville, französischer Zeichner, Buchillustrator und Karikaturist
- 1814 - James Joseph Sylvester, englischer Mathematiker
- 1829 - Adolf Fick, deutscher Physiologe
- 1842 - Albert Ladenburg, deutscher Chemiker
- 1856 - Louis Henry Sullivan, US-amerikanischer Architekt
- 1859 - Jean Jaurès, französischer Politiker
- 1863 - Hans Aanrud, norwegischer Schriftsteller
- 1869 - Fritz Pregl, österreichischer Chemiker
- 1875 - Ferdinand Porsche, österreichischer Firmengründer
- 1875 - Wilhelm Scharrelmann, deutscher Lehrer und Schriftsteller
- 1878 - Dorothea Douglass, britische Tennisspielerin
- 1887 - Max Brauer, deutscher SPD-Politiker, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg
- 1887 - Leopold Růžička, kroatisch-schweizerischer Chemiker
- 1888 - Hans Friedrich Blunck, deutscher Schriftsteller
- 1889 - Friedl Czepa (eigentlich Pfaffeneder), österreichische Schauspielerin
- 1889 - Friedrich Gottlob Nagelmann, fiktiver deutscher Verfassungsjurist
- 1899 - Frank MacFarlane Burnet, australischer Mediziner
- 1900 - Urho Kekkonen, finnischer Politiker
- 1903 - Lothar Bolz, deutscher Politiker (DDR-Außenminister)
- 1905 - Carl David Anderson, US-amerikanischer Physiker u. Nobelpreisträger 1936
- 1905 - Wilhelm Kamlah, deutscher Musikwissenschaftler, Theologe und Philosoph
- 1910 - Maurice Papon, französischer Politiker
- 1911 - Ernst Meister, deutscher Lyriker, Hörspielautor
- 1913 - Alan Ladd, US-amerikanischer Schauspieler
- 1915 - Memphis Slim, US-amerikanischer Musiker
- 1916 - Lila De Nobili, schweizer Kostümbildnerin
- 1918 - Susi Nicoletti (eigentlich Habersack), österreichische Schauspielerin
- 1920 - Paul Hamburger, österreichischer Pianist
- 1925 - Hank Thompson, US-amerikanischer Musiker
- 1926 - Irene Papas, griechische Schauspielerin
- 1926 - Jochen Bleicken, deutscher Historiker
- 1926 - Alison Lurie, US-amerikanische Schriftstellerin und Literaturwissenschaftlerin
- 1928 - Gaston Thorn, luxemburgischer Politiker
- 1931 - Fritz J. Raddatz, deutscher Publizist
- 1931 - Ladislav Fialka, tschechischer Mime und Clown
- 1933 - Tompall Glaser, US-amerikanischer Musiker
- 1933 - Roland Kayn, deutscher Komponist
- 1934 - Freddie King, US-amerikanischer Musiker
- 1935 - Herbert Collas, Sänger, Sportler, Musiker, Vater und Ehemann, Marktleiter und Loriot-Fan
- 1936 - Zine el-Abidine Ben Ali, seit 1987 tunesischer Präsident
- 1938 - Ryoji Noyori, japanischer Chemiker
- 1939 - Vivi Bach, dänische Sängerin, Schauspielerin und Schriftstellerin
- 1940 - Martin Sheen, US-amerikanischer Filmschauspieler
- 1942 - Al Jardine, US-amerikanischer Sänger (Beach Boys)
- 1943 - Valerie Perrine, US-amerikanische Schauspielerin
- 1943 - Dagmar Schipanski, deutsche Politikerin und Physikerin
- 1943 - Dieter Mietz, deutscher Fußballspieler
- 1944 - Stan Borys, polnischer Sänger
- 1944 - Gary Walker, US-amerikanischer Sänger
- 1945 - George Biondo, US-amerikanischer Musiker (Steppenwolf)
- 1947 - Eric Bell, britischer Musiker (Thin Lizzy)
- 1947 - Kjell Magne Bondevik, norwegischer Politiker
- 1947 - Gérard Houllier, französischer Fußballtrainer
- 1948 - Don Brewer, US-amerikanischer Musiker
- 1948 - Levy Mwanawasa, Staatspräsident von Sambia
- 1949 - Petros VII., Patriarch von Alexandria
- 1952 - Leroy Smith, britischer Musiker
- 1953 - Jean-Pierre Jeunet, französischer Regisseur
- 1955 - Steve Jones, Gitarrist und Sänger der Sex Pistols
- 1959 - Stephan Bickhardt, deutscher Pastor, DDR-Bürgerrechtler
- 1964 - Adam Curry, US-amerikanischer Radio- und TV-Moderator
- 1965 - Charlie Sheen, US-amerikanischer Schauspieler
- 1968 - Thomas Ostermeier, deutscher Regisseur
- 1970 - Gareth Southgate, englischer Fußballspieler
- 1972 - Tim Lobinger, deutscher Leichtathlet
- 1974 - Martin Gerber, schweizer Eishockeyspieler
- 1977 - Olof Mellberg, schwedischer Fußballspieler
- 1983 - Alexander Klaws, deutscher Sänger

Gestorben


- 1301 - Alberto I. della Scala, Zweiter Regent der Stadt Verona aus dem Haus der Scaliger
- 1313 - Anna Přemyslovna, Königin in Böhmen
- 1402 - Gian Galeazzo Visconti, Herzog von Mailand
- 1520 - Ippolito I. d'Este, Erzbischof und Kardinal